Chiefland

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Der emotionale Kompass steht auf Katharsis, immer geradeaus durch die Eintönigkeit des Alltags in Richtung Melancholie. Dort wartet CHIEFLAND. Mit einer Kombination aus Storytelling und atmosphärischem Post-Hardcore fesselt das Vierergespann seit Herbst 2015 seine Zuhörer*innen. Live verschmelzen Band und Publikum. Goodbye Komfortzone. Alle sind gleich, alle sind vereint in den schier unbändigen Gefühlen täglicher Routinen, Verlusten und ehrlicher Selbstrefexion.
Das Quartett spielte bisher gut 100 Shows, einige davon als Support für namhafte internationale Acts und Genregrößen wie Being As An Ocean oder Holding Absence. Im Februar 2019 erschien mit „Wildfowers“ das Debütalbum der Band über Uncle M. Dieses wurde von niemand geringerem als Lewis Johns (Funeral For A Friend, Rolo Tomassi) gemischt und gemastert. Zwischen Melodic Hardcore und „The Wave“ konnten sich CHIEFLAND mit den 12 Songs der Platte fest in der Szenelandschaft verorten – oder wie das VISIONS Magazin sagt: „die perfekte Symbiose zwischen Listener und Defeater“ treffen.
Zuletzt waren CHIEFLAND als Support für die Münchener Post-Punk-Band Marathonmann auf Clubtour. Nach Mitgliederwechseln und einem kreativen Schaffensprozess im Pandemie-Jahr 2020 melden sich CHIEFLAND nun mit einer neuen Single zurück – und schreiben die Geschichte ihres Debütalbums „Wildfowers“ fort. Geht es bei ihrem Erstling thematisch um das Erwachsenwerden, bietet die Single „Disappearing Act/Introspection“ einen Einblick in die Diskrepanz zwischen Selbstbild und gesellschaftlichen Erwartungen bzw. Rollen. „Diesen Rollen gerecht zu werden stellt eine große mentale Herausforderung dar“, sagt Corwin Sandiford, Sänger der Band. „Es sind oft veraltete Denkmuster und Schubladen, die es aufzubrechen gilt.“
CHIEFLAND greifen dieses Problem auf und rücken im Zuge der Single das Thema geschlechtliche und sexuelle Identitäten in den Fokus. „Jede unserer
Shows soll einen safe space bieten, in dem sich Menschen vollkommen ungeachtet
ihrer Herkunft und sexuellen Orientierung frei, respektvoll und vorurteilsfrei begegnen können“, so Sandiford. Für das Release hat die Band zusammen mit dem Berliner Tätowierer Sven Eigengrau ein Soli-T-Shirt entworfen. Unter dem Slogan „Identity is fuid“ soll dieses auf die Vielfalt geschlechtlicher Identitäten aufmerksam machen und durch eine Spendenaktion einen konkreten Beitrag zu einem offeneren und toleranteren Mindset leisten. „Wir waren nie eine Band, die bloß Musik geschrieben hat. Hardcore is more than music heißt es so schön in der Szene, aus der wir ursprünglich kommen“, betont Achim Particke, Gitarrist von CHIEFLAND.
Derzeit schreibt die Band, deren Mitglieder in Leipzig, Braunschweig und Lüneburg wohnen, an einem Nachfolger für das Album „Wildfowers“. Der Song „Disappearing Act/Introspection“ dürfte einen ersten Eindruck liefern, in welche Richtung sich CHIEFLAND dabei bewegen: Sound und Komposition wirken noch organischer, reifer und flligraner.

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